„Soziale Kontakte und Hilfen verbessern“ - Antrag der SPD im Gemeinderat

Veröffentlicht am 23.01.2012 in Ankündigungen

Aufgrund von Alter, Krankheit oder Behinderung werden Menschen weniger mobil, werden soziale Kontakte seltener oder fallen Erledigungen außer Haus immer schwerer. „Es ist dringend erforderlich in unserem Dorf genauer zu schauen, welche Hilfs- und Unterstützungsbedarfe es gibt, welche Angebote von Familien, Kirchen, Vereinen oder Nachbarschaftshilfen bereits geleistet werden und ob und wie diese verbessert werden könnten“, so die SPD-Fraktionsvorsitzende im Bellheimer Gemeinderat, Sigrid Weiler.

In einem Antrag an den Gemeindeart schlagen die Genossen aufeinander aufbauende Verbesserungsmaßnahmen vor. So soll zunächst ein/e „Kommunale/r Seniorenbeauftragte/r“ gewählt werden. Die Person sollte fachlich qualifiziert sein und fähig sein interessierte MitbürgerInnen zusammen zu bringen, um Prozesse zu moderieren und Verbesserungsmaßnahmen zu koordinieren, anzuregen, anzuleiten, durchzuführen, etc.

Anschließend sollte gemeinsam mit allen beteiligten Akteuren im Dorf versucht werden eine Analyse durchzuführen, welche Bedarfe es bei den BellheimerInnen gibt, welche Hilfs- und Unterstützungsangebote es bereits im Rahmen von Nachbarschaftshilfen, Kirchen, Vereinen, etc. gibt und ob und wie diese weiterentwickelt werden könnten. Gemeinderatsmitglieder Hans-Jörg Hauk betont, dass „auf gar keinen Fall bereits vorhandene Angebote ersetzt werden sollen“. Vielmehr sei es wichtig, für diese dankbar zu sein, sie wertzuschätzen und sie bei Bedarf zu verbessern, zu ergänzen und sie untereinander zu vernetzen.

In ihrem Antrag machen die Genossen zudem zahlreiche sehr konkrete Vorschläge, die bereits jetzt durchgeführt werden könnten. Sofern es gelingt „ehrenamtliche MitstreiterInnen“ zu finden und die Verbandsgemeinde bereit wäre den Gemeindebus incl. Versicherungsschutz zur Verfügung zu stellen könnten ehrenamtliche Besuchsdienste, Fahr- oder Begleitdienste zu Behörden, Ärzten, Apotheken, Krankenhaus, der „Tafel“, Sozialkaufhaus, etc. durchgeführt werden. Mit Hilfe einer Art „Ehrenamtsbörse“ könnten Menschen, die bereit sind anderen Menschen „ein paar Stunden ihrer Zeit zu schenken“ mit den Menschen zusammen gebracht werden, die Hilfs- und Unterstützungsbedarfe haben. Und sofern die Ortsgemeinde Räume in der bald renovierten „Hauptstraße 140“ zur Verfügung stellt könnten gemeinsame Mittagessen (alternativ zu „Essen auf Rädern“) oder ab und zu „politisches Frühstück“ (gemeinsame Zeitungslesen mit anschließender Diskussion), Kaffee/Kuchen, Gedächtnis-training, Sport, Gesellschaftsspiele-Nachmittag, Singen, und vieles mehr durchgeführt werden. Dabei legen die Genossen großen Wert drauf, dass die betroffenen Menschen bei der Auswahl der Angebote, deren Organisation und Durchführung so gut es geht beteiligt werden.

Bundesticker

30.03.2026 18:07 Nina Scheer zur Reaktivierung von Kohlekraftwerken
Eine verlängerte Nutzung von Kohlekraftwerken nach 2038 wäre weder notwendig noch sinnvoll Die Erneuerbaren sind die sauberste, sicherste und kostengünstigste Form der Erzeugung.  Es bedarf allerdings nun auch des entschlossenen Willens der Koalition und der federführenden Bundeswirtschaftsministerin, die gesetzlichen Hebel weiter auf eine systemische Umstellung zur Nutzung Erneuerbarer Energien zu stellen. „Eine verlängerte Nutzung von… Nina Scheer zur Reaktivierung von Kohlekraftwerken weiterlesen

25.03.2026 17:51 Jakob Blankenburg zum Klimaschutzprogramm
67 Maßnahmen, sieben Ministerien, ein Klimaschutzprogramm Die aktuelle Weltlage mit Konflikten, die sich massiv auf unsere Energieversorgung auswirken, zeigt eindeutig: Wir müssen schnell unabhängig von fossilen Energieträgern werden. Das heute von Bundesumweltminister Carsten Schneider vorgelegte Klimaschutzprogramm zeigt einen fairen Weg zur Erreichung der Klimaziele 2030 sowie für mehr Versorgungssicherheit auf. „Dieses Klimaschutzprogramm ist für die… Jakob Blankenburg zum Klimaschutzprogramm weiterlesen

25.03.2026 17:50 Eine notwendige strategische Perspektive für die Zukunft unseres Wirtschaftsstandorts
Ich begrüße die Impulse von Bundesfinanzminister Lars Klingbeil ausdrücklich. Deutschland steht an einem Wendepunkt. Wir brauchen ein neues Wirtschaftsmodell: eines, das konsequent auf Innovation setzt, technologische Führerschaft ermöglicht und zugleich dafür sorgt, dass Wohlstand in der Breite der Gesellschaft ankommt. „Innovation und Gerechtigkeit sind die Grundlage für nachhaltiges Wachstum und breiten Wohlstand in Deutschland. Deshalb… Eine notwendige strategische Perspektive für die Zukunft unseres Wirtschaftsstandorts weiterlesen

Ein Service von websozis.info

Counter

Besucher:742111
Heute:78
Online:3

Suchen