Bellheimer SPDler bei "Dreck Weg Aktion"

Dreck weg Aktion Bellheim April 2024

Bellheimer SPD aktiv am Dreck-weg-Tag, Samstag, 06. April.

Landkreis vernachlässigt permanent die Interessen Bellheimer Kinder

Aktuell befinden sich viele schulfremde Kreiseinrichtungen im Gebäude der Realschule Plus.

Der SPD Ortsverein Bellheim fordert, dass in den Räumen der jetzigen Integrativen Realschule Plus in Bellheim eine eigenständige Integrative Gesamtschule (IGS) oder ein Gymnasium eingerichtet wird. Die Sozialdemokraten lehnen es ab, dass "das Gebäude eine Zweigstelle für andere Gesamt- und Realschulen wird, die Engpässe haben", so wie vom Kreistag beschlossen.

 

Die Genossen betonen, dass schon vor 17 Jahren im ersten Schulentwicklungsplan des Landkreises von der Firma Krämer-Mandeau die Einrichtung einer IGS am Standort Bellheim die favorisierte Empfehlung für den Landkreis Germersheim war. Wenn der Landrat damals in Bellheim gewohnt hätte wäre dies sicherlich auch so umgesetzt worden, sind sich die SPDler sicher. So aber erhielt u.a. Rülzheim den Zuschlag. Aber was damals richtig war kann heute nicht verkehrt sein, zumal die Räume weiterhin in ausreichender Anzahl (33 Klassenräume, 14 Fachräume und 2 zusätzliche Ganztagsschulräume) beispielsweise für eine 4-zügige IGS zur Verfügung stehen. Und wenn es wieder Erwarten doch eng werden sollte steht in 30 Meter Entfernung ein großes gemeindeeigenes Grundstück für Erweiterungen zur Verfügung, so der Vorsitzende Rainer Strunk.

 

Aufgrund der in allen Orten im Kreis ansteigenden Schülerzahlen sieht Strunk den Bedarf für ein solches Angebot als vorhanden an. "Wo bleiben denn die Bellheimer Schülerinnen und Schüler jetzt?", bittet er mal nachzudenken. Laut aktuellem Schulentwicklingsplan wählten im letzten Schuljahr von einem Schuljahrgang 18 Schüler.innen die Realschule Plus in Bellheim, 25 die Integrative Gesamtschule in Rülzheim und ganze 11 das Gymnasium in Germersheim aus. Mangels Abiturmöglichkeit in Bellheim wichen somit ca. 50 Prozent (ca. 60 Schüler) aus jedem Bellheimer Jahrgang auf weiterführende Schulen in Landau oder Speyer oder das Pamina-Zentrum in Herxheim aus, so der Ortsvereinvorsitzende. Und weiter: "Was passiert denn, wenn diese Schulen dort keine Schüler aus dem Landkreis Germersheim mehr aufnehmen, weil sie ihre eigenen Schüler nicht mehr versorgt bekommen? Auch dies deutet sich bereits im Schulentwicklungsplan an, wenn mitgeteit wird, dass der Landkreis Südliche Weinstraße nur noch 50 Schüler aus dem Landkreis Germersheim einplant, obwohl jährlich bis zu 130 dorthin auspendeln. Zudem wird mitgeteilt, dass auch die Schulräume in Landau und Speyer knapp werden. Der Kreistag hat ein paar "dicke selbstverursachte Probleme" meint Strunk. Der Landkreis steht nach Ansicht der Bellheimer Sozialdemokraten in der Verpflichtung ein aktraktives Bildungsangebot, welches bis zum Abitur führen kann, auch am Schulstandort Bellheim einzureichten und nicht "eine Art Reste-Schule für andere räumlich beengte Schulen". Zuletzt kündigt der Ortsverein noch an, dass er eine Unterschriftenlisten für die Einrichtung einer IGS oder eines Gymnasiums am Schulstandort Bellheim initiieren wird. 

 

Ziya Yüksel - unser Landratskandidat für den Kreis Germersheim

Sigrid Weiler und Rainer Strunk gratulieren unserem Landratskanditaten nach der Nominierung
Der SPD Ortsverband Bellheim-Knittelsheim-Zeiskam gratuliert seinem einstimmig gewählten Landratskandidaten Ziya Yüksel und wünscht Ihm alles Gute und viel Erfolg im Wahlkampf.

In seiner Nominierungsrede versprach Ziya Yüksel sich als Landrat dafür stark zu machen, in Bellheim eine Integrative Gesamtschule (IGS) mit der Möglichkeit zum Abitur einzurichten. Die räumlichen Voraussetzungen dafür wären jetzt schon größtenteils vorhanden. Und durch die ansteigenden Schülerzahlen in Bellheim und im Nordkreis sei auch ein entsprechender Bedarf vorhanden.

 

Gemeindeverbandskonferenz und Mitgliederehrung

Gemeindeverbandskonferenz und Mitgliederehrung des SPD Gemeindeverbandes Bellheim am 23.06.2023.

Am vergangenen Freitag fand im Restaurant „Tapas & Meer“ in Zeiskam die Mitgliederversammlung des SPD Gemeindeverbandes Bellheim statt. Der Vorsitzende Hans Peter Thomas konnte neben den zahlreich erschienenen Genossinnen und Genossen auch den Landtagsabgeordneten Markus Kropfreiter aus Lingenfeld sowie den ehemaligen Ministerpräsidenten Kurt Beck aus Steinfeld begrüßen.

Nach einer Schweigeminute für die verstorbenen Mitglieder mussten zunächst die Kandidaten für die Liste der SPD zum nächsten Kreistag nominiert werden.

Einstimmig wurden gewählt:

Georg Biehler, Rainer Strunk (beide Bellheim) und Martin Thomas (Ottersheim).

Ebenso einstimmig wurde Rainer Strunk als Kandidat aus dem GV Bellheim für die Bezirkstagsliste nominiert.

In seiner Rede zu den Anwesenden hob Kurt Beck die Bedeutung der sozialdemokratischen Werte Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität in der heutigen Zeit, die durch Kriege, Klimawandel, Flüchtlingsströme etc. vor großen Herausforderungen steht, hervor. Er dankte allen Genossinnen und Genossen für die langjährige Treue, auch in schwierigen Zeiten, zur SPD. Mit der Teilnahme an solchen Veranstaltungen möchte er auch denjenigen etwas zurückgeben, die ihn in der Vergangenheit bei vielen Wahlkämpfen auf unterschiedliche Art unterstützt haben.

Im Einzelnen wurden von Kurt Beck für die langjährige Zugehörigkeit zur Partei geehrt:

25 Jahre

Georg Biehler, Ulli Edelmann, Hans-Walter Martin (alle Bellheim), Klaus Hirschel (Zeiskam), Karl Thaler (Ottersheim)

40 Jahre

Inge Carius, Bernd Maiweg, Kurt Weigel (alle Bellheim), Helmut Steiner (Ottersheim),

Richard Wagner (Knittelsheim), Bernhard Wambsganss (Zeiskam)

50 Jahre

Fritz Bösser, Heinz-Dieter Kron, Kurt Zimmermann (alle Bellheim), Peter Humbert (Zeiskam)

60 Jahre

Otto Carius (Bellheim)

Der Landtagsabgeordnete Markus Kropfreiter schloss sich in einem kurzen Statement den Glückwünschen für die Jubilare an.

Mit einem Weinpräsent bedankte sich der GV Vorsitzende Hans Peter Thomas bei Kurt Beck für die Durchführung der Mitgliederehrung und leitete fließend über zum anschließenden gemütlichen Beisammensein.

Kropfreiter will starker Vertreter der Kommunen werden

Offenbach/ Lingenfeld.  Lingenfelds Ortsbürger Markus Kropfreiter wurde zum Landtagskandidaten für den neuen Wahlkreis 51 nominiert. Dazu gehören die Verbandsgemeinde Bellheim, Offenbach, Lingenfeld und die Stadt Germersheim. Kropfreiter ging in seiner Nominierungsrede auf die Themen Bildung, Verkehr und Digitalisierung ein. Als Familienvater und Personalreferent ist es Ihm wichtig, dass die Menschen früh auf die Veränderungen in der Arbeitswelt vorbereitet werden. Durch die Digitalisierung fallen Berufe weg und neue entstehen, so Kropfreiter. In der Schule werden die Grundlagen geschaffen und Kompetenzen vermittelt die notwendig sind, um sich in einer digitalen Welt zu behaupten. Schnelles Internet ermöglicht es den Menschen im Homeoffice zu arbeiten. Das schafft gerade für Eltern aber auch Pflegende wichtige Freiräume. Durch die Digitalisierung ist auch eine bessere Steuerung des Verkehrs möglich. Autoverkehr, Öffentlicher Nahverkehr und Fahrradverkehr können besser koordiniert werden. In seiner Rede ging Kropfreiter auch auf die Erfolge der Landesregierung und Malu Dreyer ein. Wir belegen bei den Unternehmensneugründungen einen sehr guten Platz. Bei der Arbeitslosenquote liegen wir auf Platz 3. Die kostenlose Kinderbetreuung ist für Rheinland -Pfalz ein klarer Standortvorteil, so Kropfreiter. Mit 97 % Zustimmung der in der Offenbacher Festhalle anwesenden Delegierten bekam Kropfreiter starken Rückenwind für die anstehenden Aufgaben im Wahlkampf. Als Landtagsabgeordneter will Kropfreiter starker Vertreter der Kommunen im Mainz sein. Selbstverständlich werde ich weiterhin ehrenamtlicher Ortsbürgermeister von Lingenfeld belieben, wenn ich in den Landtag gewählt werde, so Kropfreiter.

 

 

 

Bundesticker

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